Monatseinkommen

Mein Cash-Bericht Feb.’18 – Was für ein Ritt!

oder von HighWater zur Salzwüste….

keine Frage dieser Monat bleibt definitiv in Erinnerung

Gleich am 02.02 unmittelbar nachdem ich die neue High Water Marke 2018  im Depot verkünden konnte und selbst das All Time High aus dem Aug.2017 erreichbar schien, brauste ein Vola Orkan durch die Optionsmärkte wie es ihn nie zuvor gegeben hatte!

Während normale Aktienhändler sich über die lange fällige Korrektur im Markt erfreuten hatten wir Optionshändler mit den bestehenden Positionen einen echten Crash am 05.02. zu verarbeiten! Im Chart seht ihr den Anstieg von ca. 150%! des RVX. 

Keine Frage, die Komfortzone aus 2017 haben wir verlassen!

2.371 EUR konnte ich dennoch realisieren!

Kaum zu glauben, aber meine Reaktion am 05.02. sofort mit dem Abverkauf der im Gewinn liegenden Positionen hat sich ausgezahlt. Hinzu kamen noch zwei erfolgreiche TradAc Trades und somit blieb der ganz große Cash-Schrecken im Februar aus!

 

Was ist nun im Einzelnen passiert?

Natürlich waren die Butterflies Anfang Februar massiv unter Druck und haben die laufende P/L extrem belastet, aber bereits die Erholung am 07.02. hat den Trade 152 in den Gewinn gebracht und eine Erwartungswert Exit ausgelöst. Auch Trade 160 konnte am Ende mit einem kleinen Gewinn geschlossen werden. LEdiglich Trade 162 war nicht mehr zu retten und neben einem Erwartungswert Exit war auch Rollen der Position zu dem Zeitpunkt keine vernünftige Option. Somit habe ich den Verlust kurzerhand hingenommen. Am 05.02 stand diese Position noch über 14K im Minus! Ärgerlich war der Trade 157 dieser wurde vom Totalverlust einmal durch das Zelt gereicht und stand dann am 27.02. wieder bei einem mittleren Verlust. Ich wollte auch hier den Verlust akzeptieren, habe aber bei der Order Eingabe vergessen ein Minus vor dem Wert zu setzen! Damit habe ich dem Market Maker einen Freibrief zum Gelddrucken gegeben und der Butterfly wurde mit einem schmerzlichen Verlust ausgebucht. Mr Market hat dann noch einen drauf gesetzt und am 27./28.02 den RUT zurück in das Zelt geschickt…..hätte hätte Fahrradkette….   oder eben dieser Monat bleibt noch lange in Erinnnerung 

unterm Strich ein Verlust von 8.774 USD in diesem Monat.

Nicht viel besser lief es mit den einfachen Optionen

auch die Aktienmärkte habe deutlich korrigiert! Gift für meine Optionen auf Aktien Indizes N225 und S&Pmini. Sie rauschten mit der Korrektur und der Vola Explosion massiv unter Wasser! Alle im Gewinn liegenden Positionen konnten den Verlust nicht ausgleichen. Somit blieb für den Optionshandel ein deutliches Minus von 4.236 USD im Februar stehen. Ärgerlich aber ich bin mir sicher, in den kommenden Monaten dies in den Gewinn drehen zu können!

Das ich meine Aktien Trading Positionen deutlich reduzieren wollte, hatte ich ja angekündigt, dass ich dies aber auf einen Schlag erledigen würde, war so nicht geplant. 

Am 05.02. wird der Unterschied deutlich was ich unter Aktientrading und Buy&Hold verstehe! Während ich das Buy&Hold Depot gar nicht beachte und nicht im geringsten über Verkäufe nachdenke, werden beim kleinsten Anzeichen von Panik und als dies ist die Vola Explosion zu verstehen, gut gelaufene Trading Aktien geschlossen! Ich bin nicht bereit zuzusehen, wie die Gewinne dahin schmelzen! Insgesamt immerhin  über 12.000 USD realisierter Gewinn! Nun werde ich anfangen langsam neue Positionen aufzubauen. 

Korrekturen sind für Buy&Hold echte Chancen! Natürlich habe ich keine einzige Position verkauft und in meinem Depot deutlich den Buy&Hold Anteil ausgebaut! Nur AAOI und Overstock sind keine Buy&Hold Positionen.

Neu ins Depot gewandert sind im Februar Apple, Diageo, Procter&Gamble, SPY und Verizon!

 

Daraus resultiert das höchste monatliche Dividenden-Einkommen! 

 

Weiter gab es auch in diesem Monat die Sondereinnahme aus zwei TradAc Trades.

4.176 USD Damit ein ganz wichtiger Bestandteil, diesen Monat positiv beendet zu haben. Nachdem 05.02. habe ich mich ausschließlich um mein eigenes Trading kümmern müssen. Mal sehen ob ich im März letztmalig diese Sondereinnahmen nutzen kann?

Cash ist schön und gut, aber meine P/L lässt vermuten, was im März auf mich zukommt….

-7,10% natürlich ein akzeptables Ergebnis nach diesen verrückten Monat. Aber vorerst liege ich hinten und das Ziel 20%+x muss nun heißen in 10 Monaten mehr als 30%! Es wird also nicht einfacher. Auch im direkten Vergleich habe ich den 2. Monat in Folge das Nachsehen! Während ich unter extremen Schwankungen mich langsam meinen Benchmark nähre ist es nicht das was ich gern sehen würde, zumal jetzt eine Korrektur in einem Seitwärtsmarkt über zugehen scheint. Ideal für meine Strategie. Leider bisher nur in der Theorie, denn einhergehend bisher auch massive große Tagesbewegungen!  Dennoch ein unbändiges Vertrauen in die Strategien und die Überzeugung das sich die Märkte auch komplett wieder beruhigen, lässt mich voller Zuversicht und sehr optimistisch auf das restliche Jahr blicken. 

Wer das ganze Jahr im Vergleich sehen möchte, schaut sich gern auf meiner Seite „Performance seit 2017“ um 

 

 

 

6 Gedanken zu „Mein Cash-Bericht Feb.’18 – Was für ein Ritt!

  1. Da merkt man richtig, das ab einer gewissen grösse die monatliche Sparquote auf einen einzelnen Monat gesehen nur noch wenig ausmacht. Ich habe letzten Monat für 3000 CHF Nestle gekauft, diese 3000 wurden von Depot einfach geschluckt bei der Korrektur. Grüsse Thomas

    1. Das ist definitiv so! Deswegen versuche ich dieses Depot ohne frisches Kapital zu führen! Ich möchte hier ja auch aufzeigen, dass Geld Geld verdient und man ab einem gewissen Betrag sein zur Verfügung stehendes Einkommen ruhig für andere Dinge ausgeben kann 🙂 Sein ganzes Leben irgendwohin einzuzahlen und dafür auf tolle Dinge zu verzichten, ist nicht meine Lebensphilosophie! Lieber ein paar Jahre die Möglichkeiten an den Finanzmärkten richtig kennen lernen, als lebenslang stur einen ETF zu besparen. Gerade an der Börse zählt neben der Wissenschaft auch und vor allem die Emotion! Im Februar war schon in einigen ETF und Aktien Foren die Hölle los, was soll erst passieren wenn wir wirklich Crashen und der Markt bzw die Depots sich halbieren?

      1. Hallo Axe,

        ja, da könntest Du Recht haben. Dann verlieren die Leute meistens die Nerven… 🙂 „Zittrige Hände“ eben. Es gab doch nichts Besseres, als den Flash Crash im Februar! Ich weiß nicht, wie lange das her war, dass ich so billig in meine Lieblingsaktien rein gekommen bin. Und an dieser Stelle muss ich daher leider auch dezent… ähhhmmm… „widersprechen“: NATÜRLICH kann es Sinn machen, zu sparen, auch wenn man sein Portfolio bereits aktiv an der Börse bearbeitet. Denn wenn man ein paar Zehntausend flüssig hat, wenn dann so was passiert wie in der ersten Februarhälfte, dann kann man sagenhaft günstig und mit Masse reingehen und hat die ersten 10 % z.B. in Qualitätdsaktien direkt nach nach zwei Wochen im Sack. Und dabei muss ich noch nciht mal den „Umweg“ über Short Puts gehen!!! Selbst wenn man direkt in die Aktien einsteigt, konnte man richtig Kasse machen… Ich persönlich liebe es, wenn „die Kanonen donnern“!!! 😉

        Habe übrigens noch eine Off-Topic-Frage an Dich: Was ist eigentlich aus Paris, Deiner Monex-Bitch geworden? Gibt es dazu noch Updates? Oder ist das Projekt Geschichte?

        1. Hey Christopher,
          vielen Dank für Deinen Kommentar! Zuerst zu Paris, sie hat sich mit meiner ganzen Kohle aus dem Staub gemacht 😉 Wie zu erwarten war, hat sie leider innerhalb von 2 Tagen das gesamte Depot vernichtet! Also mir kommt keine EA-Bitch mehr ins/ans Depot….

          Bin auch 100% bei Dir, wenn man Geld wirklich übrig hat, kann man es auch weiter Investieren und somit seine Möglichkeiten als Investor immer mehr erweitern!

          Irgendwann kommt aber der von mgagne angesprochene Punkt, es hat einfach keinen großen Einfluss mehr. Weder auf das Depot noch auf Dein Leben! Ich spreche jetzt nicht von Dekadenz, da gibt es nach oben natürlich auch keine Grenzen 😉 Aber wenn man auf die Yacht mit eigenen Hubschrauberlandeplatz unter Umständen verzichten kann und man bereits mehr als man für sich und seine Familie braucht jährlich aus den Märkten zurück bekommt, dann entwickelt sich eine eigen Dynamik wo die Sparrate komplett zu vernachlässigen ist.

          Ich bin mir aber auch sicher, wer den Weg bis zu den oben genannten Punkt gegenagen ist, der wird in Korrekturphasen immer einiges an Cash zur Verfügung haben und sich den nächsten „Kick“ holen 😉

          Ich hoffe meine Ansicht ist bisschen besser rüber gekommen, ich denke einfach ohne Limit, bin aber auch der festen Überzeugung, dass man nicht unendlich viel Geld für ein spannendes, alle finanziellen Wünsche erfüllendes Leben benötigt. Zwischenmenschliches und Gesundheit sind hier mal außen vor 😉

          1. Hallo Axe,

            so, so…naja…Weiber! 😉

            Ach so, das war gemeint. Ok, da muss ich gestehen, dass hatte ich so gar nicht begriffen. Das könnte daran liegen, dass ich selber noch sehr weit von dem Punkt entfernt bin, dass ich von meinem Depot leben könnte. Da fehlen noch ein paar hunderttausend Euro… 🙂 Deshalb macht die monatliche Sparleistung bei mir noch eine ganze Menge des „Depotwachstums“ aus. Ich gehe gerade erst meine zögernden ersten Schritte ins Optionsgeschäft. Habe mir einen BANX-Account zugelegt und wollte demnächst mal eine Coverred Call Option auf einen Altbestand an GE-Aktien schreiben. Zum ausproboeren quasi…

            VG
            Christopher

          2. „…nicht nur die Frau die Sau alleine, NEIN auch die Verwandten….alles Schweine!“
            ..wusste schon Heinz Erhardt zu dichten.

            Ich möchte hier aber keinesfalls einen Geschlechterkampf ausrufen, denn meine Frau macht oft die viel weiseren Entscheidungen. Sie ist diejenige die das bessere Gespür für Immobilien hat und mich oft genug bei meinem Tatendrang an der Börse auf den nötigen Boden der Tatsachen zurückholt…“Schaaaatz du weisst schon was Du da tust?“ dann gehen bei mir die Alarmglocken an, irgendwas läuft gerade falsch. Weibliche Intension halt 🙂

            SUPER! Nur wer wirklich mit seinem Geld sich ausprobiert, kann wirklich beurteilen ob diese Form der Anlage etwas für ihn ist oder nicht! Kleine Positionen und immer Worste Case beim Entry vor Augen haben. In Deinem Fall GE explodiert und Du bekommst Die Aktie zum Strike ausgebucht.

            Kleiner Tipp von mir, die Call Prämien sind kleiner als die Put Prämien, vielleicht die ersten Versuche auf der Put Seite mit einer Aktie die Du auch kaufen würdest. Ist eine emotionale Geschichte, wenn Du eine Aktie aus Deinem Bestand „billig“ verkaufen musst ist es „unangenhemer“ als wenn Du eine neue Aktie etwas teurer mit einer Prämie versüßt eingebucht bekommst.

            Best Grüße wie auch immer gutes gelingen.
            Axe

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