Monatseinkommen

Mein Cash-Bericht Dez.2017

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Der Dezember ist mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu betrachten! Die Buchgewinne waren fantastisch! Fast 6% ist mein Depot insgesamt angestiegen im letzten Monat des Jahres. Damit habe ich sehr stark an meinem Ziel von 20% pro Jahr gekratzt. Am Ende  sind es zwar „nur“ +18,5% geworden, aber eben nicht in 12 sondern in 9 Monaten. Für mich absolut zufrieden stellend! siehe auch meine Seite Performance seit 2017

Achtung die Zahlen aus der Statistik sind vom Broker und somit bereits inkludiert der letzten 30k Einzahlung.

 

Soweit so gut, weniger erfreulich sind die realisierten Gewinne also mein erzieltes Einkommen im Dezember! Wieder sind es weniger die Trades, als vielmehr die Tatsache einige Positionen aus steuerlichen Gründen geschlossen zu haben. Viel lamentieren nützt nun auch nichts, -645 EUR habe ich nun im letzten Monat das Jahres realisiert.

Insgesamt liege ich damit natürlich deutlich unter den anfänglich ausgerufenen 5k pro Monat! Diese Challenge habe ich also verloren. Da ich die Ziele für 2018 realistisch definieren möchte,  werde ich die folgende Tabelle nicht weiter führen. Letztendlich ist es wirklich wumpe in welchem Monat die 252k erreicht werden. 

JahrStartkapital / Soll20% Perf.ErwartungErgebnis / SOLLIST Ergebnis
Start 04/2017150.000 EUR30.000 EUR
April-Dez. 22.500EUR
180.000 EUR

+30.000 EUR Dez.Einz.
177.774 EUR

207.774 EUR
2018210.000 EUR42.000 EUR252.000 EUR177.961 EUR
2019252.000 EUR50.400 EUR302.400 EUR
2020302.400 EUR60.480 EUR362.880 EUR
2021362.880 EUR72.576 EUR435.456 EUR
2022435.456 EUR87.091 EUR522.547 EUR

 

Benchmark: SPX, ETF’s EFA und VT vs. mein Depot

immer wieder stellt sich die Frage mit welchem Risiko erkaufe ich mir meine Performance. Ab sofort werde ich sowohl in der Monatsübersicht als auch in der Jahresperfomance mich dem Vergleich stellen. Auch wenn ein Vergleich nicht wirklich möglich ist, ist es eine schöne Spielerei. Die ETF’s dienen zum Vergleich zu einer passiven Strategie und der SPX (S&P500) da ich fast 100% in den USA investiere und mein gesamtes Hedging auf den SPX basiert. 

Mein Depot ist natürlich deutlich volatiler als der SPX oder gar die ETF. Die „starken Nerven“ werden aber mit einem vielfachen der durchschnittlichen Tagesgewinne belohnt und mit einem DrawDown von  5,04% kann ich ganz gut leben. Mein Ziel wird es aber sein, mich hier den vermeindlichen sicheren Anlageklasse zu näheren ohne auf Performance verzichten zu müssen.    

 

2 Gedanken zu „Mein Cash-Bericht Dez.2017

  1. Hallo Axe,
    lese ich richtig „zwischen den Zeilen“, dass du das Risiko bezogen auf die Rendite auch etwas zu hoch empfindest?

    Ich für meinen Teil werde das Optionstrading zurückfahren und den „weisen“ Worten des Finanzwesirs folgen – zumindest teilweise. Ich werde dieses Jahr langsam ein Großteil meines Depot in „langweilige“ Index-ETFs umschichten. (Ich hoffe es geht vorher noch ein etwas runter) Mir ist beim Optionshandel der Zeitbedarf und das Risiko zu hoch bezogen auf die Rendite. Gerade der Zeitbedarf als Arbeitnehmer mit Kind ist nicht zu vernachlässigen. Ich musst auch lernen das „Stillhalten“ halt nicht „nix tun“ bedeutet.

    Anekdote: Zur Geburt meines Kleinen wurde natürlich auch ein Juniordepot eröffnet. Seitdem wird mit einem kleinen Sparplan ein sehr breiter Index-ETF bespart. Er hat damit 2017 fast eine bessere Rendite als ich gemacht – mit nix tun. Das spricht Bände.

    Gruß SoBa

    1. Moin SoBa,
      nein das Risiko bezogen auf die Rendite ist absolut in Ordnung und stellt für mich gar kein Problem dar. Nur wie ich schon mehrfach betont habe, sind meine Positionen im Verhältnis zum Depot zu groß! Hier gilt es die Positionen nicht zu vergrößern, bis das Verhältnis stimmt und die Draw Downs sich noch weiter einem passiven Ansatz in normalen Märkten anpassen.

      Ich gebe Dir recht, der Zeitaufwand ist da und täglich sollte man schon 30 min neben Familie und Beruf zur Verfügung haben. Ich werte den Vortag immer morgens aus wenn alles noch schläft. Die nötigen Trades setze ich dann um wenn es zeitlich zwischen 15:30 Uhr und 22 Uhr passt. Also meine Familie und mein Arbeitgeber müssen mich nicht teilen 😉

      Dass das Juniordepot im letzten Jahr fast eine bessere Rendite erzielt als ein Stillhalterdepot ist keine große Überraschung. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass ein ETF Depot im Bärenmarkt oder im Crash eben nicht weniger Risiko trägt als ein aktiver Stillhalter 😉 Ich gehe sogar soweit zu sagen, während mein Optionsdepot egal was der Markt macht immer an die 20% Rendite erwirtschaftet, wirst Du mit einem ETF voll den Launen des Marktes ausgeliefert sein und im schlimmsten Fall einige Jahre mit einem fetten Minus leben müssen. Wir werden irgendwann einen Verlangsamung des Bullen Markt oder gar einen Bären Markt erleben, dann sehen wir wo die Stärken und Schwächen liegen 😉
      Wie gesagt „die Weisen“ sind bereit minus 30% und mehr auszusitzen…..ich nicht.
      beste Grüße, Axe

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