Einkommen – LIVE

Leider muss ich euch mitteilen, dass ich mein Ziel nicht erreicht habe und mein persönlicher Stop Loss im Depot erreicht wurde!  

Ich wollte versuchen mit 180k ein regelmässiges Einkommen von etwa 5k-10k pro Monat aus dem vorhandenen Kapital zu erwirtschaften. 2018 habe ich aber aktuell einen Verlust von über 40% und somit in den letzten 2 Jahren de facto kein Geld verdient. Ich habe letztendlich sogar mehr als 60.000 EUR Buchverlust zu verkraften

Für mich ist damit eine Grenze erreicht, mein Risikokapital ist aufgebraucht und der Test mein Lebensunterhalt damit zu verdienen gescheitert!

Was bedeut dies jetzt im Detail für diese Seite?

Ab sofort wird dieses Depot mit dem Schwerpunkt Altersvorsorge und Kapitalerhalt gehandelt. Die Positionsgrößen werden dem Depot entsprechend angepasst und die Konzentration liegt auf Dividenden, „gesicherte“ Optionen und Value sobald die Märkte sich wieder gefangen haben. Die monatlichen Cashflow Ergebnisse werde ich hier weiterhin als Monatsbeitrag verfassen. Auch die Renditeentwicklung bleibt als Historie.

Butterflies werde ich weiterhin handeln, aber im deutlich reduzierten Umfang. Ich werde keine Weeklies mehr handel und die Positionsgröße drastisch senken. Grundsätzlich haben diese Strategien einen positiven Erwartungswert, mein Handeln ist aber zu Fehleranfällig und ich werde die Zeit nutzen um mich weiter zu verbessern. Aktuell habe ich aber zu viele massive Verluste wenn der Markt schnell steigt oder eben wie jetzt fällt. Das muss ich möglichst schnell in den Griff kriegen!

Also kurzum, es geht hier zwar weiter aber in einem deutlich geringerem Umfang. Ich hoffe mit dieser Maßnahme mein Kapital zu schützen und letztendlich eine konstante in der Cashperformance zu erlangen. Bis ich meine 180k wieder erreicht habe, können locker 2-5 Jahre vergehen. Ob ich dann einen weiteren Versuch starten werde, wird die Zeit zeigen. Vorerst gilt es mental dieses Jahr zu verarbeiten und statt „jetzt erst recht“ – heisst für mich „cool down und auf das Wesentliche besinnen!“  

Desweiteren teste ich ja einige Kostenpflichtige Signalgeber. Da diese natürlich Gebühren verlangen, habe ich mir überlegt eine neue Seite mit entsprechenden Affiliate Links ins Leben zurufen. Ziel ist es mir über die Monetarisierung der Seite einen Teil der Abogebühren zurück zuholen.

Ich monetarisiere Paris-meine Moneybitch!

Aus Paris meine Moneybitch – wird DER RENDITEENGEL

39 Gedanken zu „Einkommen – LIVE

  1. Die Reaktion ist nach einem solchen Jahr nachvollziehbar!
    Ich habe die Seite sehr gerne gelesen und freue mich auch darauf das ein oder andere zu lesen.
    Besinnliche Feiertage!

  2. Jetzt weiß ich auch wie sich diese ganzen Tradingblender verfahren. Versuchen sich am Trading, fahren ihr Konto aufgrund schlechter Gewohnheiten (Missachtung Positionsgrößen, aufsetzen komplizierter Butterflies) an die Wand und verkaufen anschließend einen Kurs, in dem sie einem erklären wollen wie man schnell reich wird. Einfach nur lächerlich was du hier abziehst.

    1. Hallo Peter,
      zwei Jahre habe ich hier ausschließlich Leute mit einem sehr guten Umgangston und vor allem Konstruktiver Kritik vereint. Sowohl hier als auch auf Facebook in den Kommentaren und noch viel Intensiver per Mail oder sogar bei realen Treffen. Nun kommst Du nach fast 2 Jahren daher und haust hier Kritik raus die ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Aber gut, gehört wohl zum Betreiben einer öffentlichen Homepage dazu sich auch solchen Leuten zu stellen und nicht einfach auf Ignorieren stellen.

      Ich nehme Deinen Kommentar zum Anlass meine Entscheidung nochmal etwas deutlicher darzustellen. Ich habe immer gesagt, dass dies ein Test ist mit meinem öffentlich gehandelten Depot ein regelmässiges Einkommen zu generieren. Aufgrund bewusster Missachtung meiner Positionsgrößen und dem bewussten aufsetzen von komplizierten Butterflies habe ich erhöhtes Risiko gefahren, dies aber auch zu jederzeit so kommuniziert. Der Hintergrund liegt darin begründet, dass ich das Depot zu meinem gesamt Vermögen betrachtet habe und letztendlich mir ankreide, zu gierig und ungeduldig gewesen zu sein. Neben dem bewussten Risiko kommen dann tatsächlich noch schlechte Gewohnheiten meinerseits wie Missachtung von Stop Loss. Da sind wir uns absolut einig.

      Diese Erkenntnisse und die gewonnenen Lehren aus dem Trading Jahr haben mich dazu bewegt diesen Schritt zu gehen.

      Ich bin noch immer 100% von den Butterflies überzeugt und werde diese wie geschrieben auch weiterhandeln. Nur nicht mehr mit extremer Positionsgröße und nicht mit der Erwartung damit meine Aktien Positionen schützen zu können. Mein Konto ist übrigens nicht an die Wand gefahren Ich durchlaufe einen Draw Down und versuche aus der Nummer wieder rauszukommen!

      Ende 2019 gibt’s das nächste Fazit, denn eines hat sich noch immer nicht geändert. 2021 werden größere Immobilien Projekte verkauft und dann fällt die Entscheidung ob ich mit Trading weitermache oder mich doch weiter um Immobilien kümmere. Letztendlich ändert sich nur meine Erwartung wie schnell ich mit diesem Depot welchen erfolg haben möchte.

      Kommen wir zu dem Punkt Tradingblender und Kurse. Bisschen salopp gesagt, das Startkapital ist nicht vom Himmel gefallen! Ohne Erbschaft, Abfindung oder eigener Sparquote bin ich mit dem was ich bisher im stillen gemacht habe, schon ganz gut gefahren. Auch 2018 haben diese Trades sehr gut funktioniert +28k Aktientrading und +6k Dividenden!

      Es gibt keine mir bekannte Seite, die wie ich Transparent und Zeitnah alle Trades umsonst zur Verfügung stellt. Das ich mit dem Optionshandel erst gestartet bin und absoluter Anfänger war, habe ich aber nie verheimlicht. Somit ist es vielleicht auch absolut nachvollziehbar, dass in einem Jahr in dem selbst die wirklichen Experten 2019 keine Gewinne eingefahren haben, ich einen Draw Down erleiden muss!? Ich sehe es gar nicht als so schlimm an. Im Gegenteil ich nehme extrem viel Erfahrung mit ins neue Jahr UND ich kann weiter handeln, was ja einige ETF auf Vola Produkte oder Optionsseller.com nicht wirklich von sich behaupten können.. viel Flasch gemacht – ja –

      Ich verkaufe keine Kurse meiner anderen Seite. Ich biete lediglich einen Mitgliederbereich als Signaldienst und vor allem Teste ich mit MEINEM Geld andere Dienste und stelle diese Ergebnisse ebenfalls öffentlich. Einzig habe ich mich dazu entschlossen die neue Seite zu monetarisieren und über Affiliate evtl. die Gebühren etwas refinanziert zu bekommen. Bei mir gibt es 1 Monat für Low und danach kann man WÖCHTENLICH Kündigen. Ich Denke das Risiko ein Abo einzugehen ist extrem gering. Aber klar ist die Zielgruppe nicht hier auf der Seite vertreten. Es geht mir dabei um Leute die gar nichts machen und Ihr Geld versauern lassen.

      Ein schlechtes Trading Jahr hier, hat doch nichts mit zukünftigen Ergebnissen zu tun? Wenn Du das schon auswerten möchtest, dann darfst Du nur die cash sec put oder covered call Option Trades nehmen! Keine FOP und erst recht nicht die Butterflies.

      In diesem Sinne, wünsche ich Dir ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

      1. Guten Morgen. Peter hat in gewissem Maße mit seiner Kritik recht, bezieht es aber auf die falsche Person.
        Ich trade selber seit vielen Jahren und gehöre (leider…) auch zu der Spezies, die sich von short Options angezogen fühlen. Man meint immer, dass es „einfacher“ und angenehmer Gewinn ist, weil man ja nur die Zeit aussitzen muss und am Theta verdient. Dies ist jedoch ein klarer Trugschluss. Es war immer so und es wird auch immer so sein, dass man eine Zeit lang Schritt für Schritt mit diesen Konstrukten wie Butterfly usw. verdient, bis dann mal wieder die zu große Bewegung kommt, die mehr als die Gewinne auffrisst. Lieber Axe, Du solltest deinen Verlust daher nicht auf Deine Fehler beziehen. Ich kann es zwar nicht empirisch beweisen, aber aus langjähriger, leidvoller eigenere Erfahrung und Beobachtung der Options-Coaches erlaube ich mir zu sagen, dass das regelmäßige shorten nicht funktioniert. Du hast also mit Konstrukten gearbeitet, wo es von Vornherein klar war, dass der Erwartungswert entgegen der tollen Marketingoffensiven der Short-Options Coaches (Schaufelverkäufer) eben NICHT positiv ist. Diese tollen Jungs nehmen immer das Beispiel der Versicherungsgesellschaften, um zu erläutern, warum das Shorten von Optionen profitabel ist. Was diese Jungs aber natürlich nicht sagen ist, dass es an der Börse von Anfang an feststeht, dass es irgendwann zu diesen Extrembewegungen kommt. Das war immer so und bleibt auch so, weil die Börsen von Emotionen getrieben sind. Bei den Versicherungen gibt es aber dieses klare Ereignis nicht. Dort ist nicht klar, dass man lange mit KFZ-Versicherungen kleine Summe einnimmt und irgendwann kommt mal wieder der typische Massenunfall auf einer sechsspurigen Autobahn. Es kann zwar mal passieren, aber im Gegenteil zur Börse muss es nicht so kommen (an der Börse definitiv schon, früher oder später).
        Insofern hat Peter schon recht, sollte aber diese Anbieter damit kritisieren und definitiv nicht Dich, lieber Axe. Du hast mit dieser Seite, die ich fast vom Start an beobachtet habe, weil ich mir zu 99% sicher war, dass es irgendwann durch die Options genau so kommt (ich habe es selber hinter mir und hatte mein Chaos im Depot damit 2011, nachdem ich in 2008 noch super durch kam und mich für den neuen Optionskönig hielt.). Ich bin nicht sicher, aber es kann sogar sein, dass ich dazu mal einen Kommentar hier in 2017 verfasst habe.
        Grund 1 warum es nicht klappt ist also der hinkende Vergleich zu den Versicherungsgesellschaften, der toll klingt aber ein verkehrter Ansatz ist.
        Grund 2 ist, dass es doch super interessant ist, dass selbst die Superprofis, die die Coachings für verdammt viel Geld anbieten, erstaunlicherweise ab den Jahren 2013 oder gar noch später auf die Bühne kamen. Die Jahre 2012 bis 2017 waren genau die Jahre, die ganz gut für Short Options waren. Jedoch wurden auch hier im Frühjahr 2014 und im zweiten Halbjahr 2015 bis in den Februar 2016 genug Leute zerrissen.
        Aber schaut Euch doch die Performances der „Großen“ in der Optionsbranche an. Ich will keine Namen nennen, aber wer im Thema ist, wird sicher wissen, welche beiden ich meine. Hier wurden den Leuten etwas schmackhaft gemacht, wo man schlecht widerstehen kann. Mit Stillhalten ein passives Einkommen erzielen. Der Traum eines jeden Traders und auch Nicht-Traders.
        Es gibt keinen, der eine positive Performance der letzten 10 Jahre mit Optionen belegen kann. Es handelt sich immer nur um mündliche Aussagen, die zum Teil nicht mal deckungsgleich sind mit den öffentlich zugänglichen Realergebnissen dieser Leute.
        Daher bitte Obacht….mit Optionen haben sich schon viele ruiniert. Mit Stillhalten allein ist es leider nicht getan.
        Ich wünsche allen eine besinnliche Weihnachtszeit. Vielleicht sind die Tage auch dazu geeignet, über das shorten von Optionen nachzudenken. Ich bin von dieser „Drogen“ des Tradings auch noch nicht ganz losgekommen, konnte es aber auf ein vertretbar kleines Maß runterschrauben. Unter dem Strich verdiene ich damit noch immer nicht wirklich Geld, aber ganz lassen kann ich es leider auch nicht……

        1. Hallo Axel,
          jetzt hast du es doch geschaff das ich zum Schluss(?) als passiver Mitleser den A…. hochbekomme und meine (etwas längere) Einschätzung zum Thema kundtue.
          Ich bin schon etwas Älter und daher möglicherweise länger (ca 20 Jahre) an der Börse dabei als viele hier. Habe also auch die Entwicklung des Internets mitbekommen und kann, denke ich sagen:
          Die lückenlose Dokumentation deines Projekt hier war ziemlich einzigartig: Viele verlieren schnell das Interesse, besonders wenn rote Zahlen zu dokumentieren sind…Viele behaupten gigantische Gewinne (die für den Leser nicht nachzuvollziehen sind) u.s.w.
          Von daher:
          Das war einfach KLASSE. Und VIELEN DANK dafür.
          Ich habe gemerkt, das deine Seite immer Öfters die Nr. 2 war, die ich morgens aufgemacht habe. „Was schreibt denn Axel heute Neues?“ Also nochmal: DANKE.

          Jetzt zum Inhaltlichen. Was ich (aus meiner Erfahrung) von Anfang an als unrealistisch angesehen habe war dein ausgegebenes Ziel von 20% p.a. 20% AUF DAUER kann kein Privatanleger (mit den Kursen die wir bekommen, mit den Geb. Die wir zahlen) erreichen. Sicher im einen oder anderen Jahr…o.k….Rechne einmal z.B. 100000 mit 20% p.a. auf 20 Jahre hoch: unrealistisch. Die Gegenbeispiele die man liest haben im Erfolgsfall einen „Edge“ den wir nicht haben: Wir können keine ganze Aktienpakete (Buffet) außerbörslich kaufen und diese uns dann auch noch von einer Bank veroptionieren lassen….Wir können kein Hochleistungscomputer neben die Börse stellen (HFT) damit wir ein paar Nanosekunden schneller sind als die Konkurrenz, um dann mit Millionen von Trades Bruchteile von Cents zu gewinnen die sich dann zu großen Gewinnen summieren.

          Um mit dem Allgemeinen anzufangen um dann auf die Praxis zu kommen. Statistische Vorteil oder nicht sehe ich etwas anders als Andre (22. Dez. 14:19 Uhr), bin aber in der Schlußfolgerung viell. nicht so weit weg von ihm.
          Die 5. Möglichkeit (Nichtstun, mit dem Geld an der Außenlinie warten) außer acht gelassen gibt es Grundsätzlich 4 Möglichkeiten an der Börse:
          1. Long. = Call kaufen. (Aktienkauf ist in diesem System ja der Kauf eines Calls mit Basispreis 0)
          Ich gewinne bei steigenden Kursen und verliere bei Fallenden.
          2. Put kaufen = umgekehrt
          3. Call verkaufen
          4. Put verkaufen
          Das war’s. Alles Andere sind die Kombinationen aus den 4 Möglichkeiten. Mit den 3 Variablen: (verschiedene) Laufzeiten/Positionsgrößen/Abstand vom Strike(Delta) ergeben sich viele, viele Möglichkeiten. Diese so entstehenden Korridore/Butterfly müssen natürlich sinnvoll sein. Es liegt z.B. in der Logik der Sache das der Korridor –egal wie einfach oder „tricky“er gebaut ist- nicht beliebig breit sein kann. Irgendwann übersteigen die Kosten den max, möglichen Gewinn und es wird unsinnig.
          Daraus ergibt sich, und ich hoffe daher es besteht Einigkeit über das Folgende: Es gibt keine „Eierlegendewollmilchsau“. Es gibt kein System das immer gewinnt. Bei irgendeinem Szenario wird unser (und jedes andere) System Verlust produzieren.
          Hier beim Butterfly typischerweise wenn ein schnelle Bewegung in die eine oder andere Richtung kommt. Oder noch schlechter erst das Eine u. dann das Andere. (Ein V im Chart).
          Kurze off Topic Anmerkung: Dann müssen wir den einen Wing des Butterfly rollen, anpassen, nachjustieren. (= Sprache der „Optionsprofis“) klingt besser als Deutsch: Wir müssen (bis dahin „nur“ Buchverlust) einen Trade schließen und den Verlust realisieren, und machen einen Neuen auf.

          Aber wir haben den statistischen Vorteil! (Andre, ich denke er ist da.) schauen wir ihn uns an:
          1.Standardabweichung. Die Coaches nehmen gerne das Würfelbeispiel. Finde ich gut. Also Zahlen Eins bis Vier gewinne ich. 5 und 6 verliere ich. 66% Gewinnchance. Axel, du hast hier (durchaus typisch) 2x im Monat einen Korridor aufgesetzt, macht 24 im Jahr. Theoretisch also 16 G(ewinner) + 8 V(erlierer)
          Natürlich wissen wir alle das die Zahl zu klein ist um die statistische Wahrscheinlichkeit abzubilden.
          Wer schon einmal „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt hat weiss was ich meine. Der Gegner würfelt laufen 5er und 6er und man selbst krebst mit kleinen Zahlen vor sich hin….
          Na gut wir machen 240 Würfe. Jetzt wird es schon interessanter. Klar sind es statistisch immer noch zu wenige. 160G zu 80V wird es nicht ausgehen. Könnten deutlich mehr oder weniger sein. Aber: Jeder würde sich mit der „Würfel 1-4 Seite“ anfreunden können. „Wir brauchen ja keine 160G. 120 + x reicht ja schon für den Gewinn“. Ein durchaus nachzuvollziehender Satz. Hängen wir noch eine Null dran: 2400 Würfe…Halt. Das wären dann ja 100 Jahre Trading! Die schafft auch die heutige Jugend nicht ganz…. 240 Trades sind nämlich schon 10 Jahre.
          Damit kommen wir zurück zur Praxis.
          Wieviel Trader halten ein System 10 Jahre durch? Ich behaupte mal viell.10.
          Und das Modell setzt voraus 10 Jahre Trading und keinen Fehler machen!
          Wieviele der 10 die durchgehalten haben schaffen das?
          Wir Alle kennen die Fallstricke.
          Falsche Positionsgröße, oder z.b. (kenne ich auch, nur damit da keine Missverständnisse aufkommen):
          Der Butterfly steht kurz vor dem „rollen“. Noch ist nach Regelwerk aber alles o.k. Am nächsten Tag macht der Markt mit einem Gap auf. Der Verlust ist mal soeben doppelt so hoch wie „erlaubt/geplant“. Ich muss verkaufen, ist klar. Warte ich noch eine kleine Gegenbewegung ab. Die kommt immer. Da ist sie schon. Tja, jahrlange Erfahrung zahlt sich aus. Noch 10 Punkte dann gehe ich halt raus. Mist jetzt geht’s doch wieder runter…Am Tagesende gehe ich dann viell. mit großem Verlust raus. Viell. spiele ich es noch ein Tag länger…jedenfalls: 1 Trade der das ganze Jahr eigentlich in die Tonne kloppt. Wer das nicht kennt, werfe bitte den 1. Stein…
          Der 2. Punkt –Andre merkte es schon an- Es gibt Phasen in denen unser System (Butterfly) nicht gewinnen KANN. (s.o.) Ich werte die Statistiken für den DAX aus und habe lange Rückrechnungen: Ich kann sagen es gab Börenjahre da war die Diff. zwischen monatl. Höchst-+Tiefstkurs dauerhaft und oft SEHR deutlich weit jenseits der 10%. Da kannst du nicht positiv abschließen. Da gewinnen Andere (Meistens wäre ein simpler Put eine gute Wahl gewesen). Wir hatten jetzt 9 Börsenjahre Aufschwung. Chart von links unten nach rechts oben. (mit ein paar kleine „holperer“ darin) Gut für Butterfly. Das nächste Jahrzehnt könnte aber ein „Loser“ werden, weiß man ja nicht. Statistisch auch „kein Beinbruch“ weil: Die Jahrzehnte 2-5 werden möglicherweise optimal für Butterfly…Und alles ist (auch statistisch) in Butter. Sind wir schon bei 50 Jahren fehlerfreiem Trading….Man sieht worauf ich hinaus will.
          Der Unterschied zwischen: Statistischer Vorteil ist theoretisch da – ihn praktisch zu Geld werden zu lassen…..
          Meine Schlußfolgerung. Ähnlich wie bei Andre: Eigentlich müsste man es lassen.
          Warum macht man (ich) das dann nicht? Eine Form der Spielsucht? Aber immer noch besser als Lotto spielen wie es Millionen Andere machen, da die Gewinnchancen höher sind?
          Wem das zu radikal ist. Man kann es auch als Hobby betrachten. Manche verdienen mit ihrem Hobby Geld. i.d.R kostet ein Hobby aber Geld. Ist ja auch o.k. wenn man wie ich Spass an Zahlen und Statistik hat und man das Ganze gerne macht. Aber bitte mit überschaubarem (bei mir 10%) Einsatz.

          Zum Schluss noch zwei Anmerkung Axel: Ein Fehler von dir war ja die zu großen Positionen. Das war dir auch bewusst, (hohe Vola in den monatl. Ergebnissen) und du hast es selbst des Öfteren eingeräumt: „Fahre einen heißen Reifen“. Die Konsequenzen waren dir aber leider nicht klar:
          1. „Mathematisch“ – Der Satz „Verluste begrenzen, die Gewinne kommen dann von alleine“ gründet ja auf dem „Mathematische Naturgesetz“. Meint: Geringer Verlust benötigt nur geringen Gewinn um wieder den Einstand zu erreichen: 10% Verlust benötigt 11,1% Gewinn um wieder auf Plus/Minus Null zu sein. 2 Zahlen die dicht beieinander liegen. Je größer der Verlust aber wird….50% benötigen schon 100% Gewinn. Eine Tabelle die man sich durchaus neben den Bildschirm hängen sollte. Deine 40% Verlust benötigen 66,6% Gewinn für Einstand: Deinen Fehler mit den Positionsgrößen ändern = weniger mögl. max. Gewinn p.a. + realistischerweise 1-3 „objektiv“ schlechte Jahre eingerechnet, macht roundabout Minimum 10 Jahre für Einstand.
          2. „Psychologisch“ – Mal unterstellt deine Positionsgrößen wäre nur ein Fünftel so groß gewesen. Klar: max. 4 bis 5% p.a. möglicher Gewinn wären nicht sehr „sexy“ gewesen. Aber wenn du statt 40% nur 8% im Minus wärst, hättest du aufgehört? Ich denke nein. „Fehler analysieren, Mund abputzen und weitermachen. In 2 Jahren will ich wieder auf Einstand sein.“ Wäre ein realistischer Satz gewesen.
          Was ich als Zweites nicht nachvollziehen konnte/kann ist dein Glaube an fremde „Strategieverkäufer“ (Paris-meine Moneybitch) Aktuell siehst du ja wohl eine Zukunft für dich da.
          Die immer wieder (zurecht wie ich finde) gestellte Frage: Warum sollte jemand eine erfolgreiches System verkaufen, statt es selbst zu nutzen. Aus reiner Menschenfreundlichkeit? Das Geld kann es dann ja nicht sein. Oder ist es nicht so, das für den Verkäufer das „Paket“ erst rentabel ist? Wenn sein System nicht laufen sollte hat er immer noch das regelmäßige Einkommen der Abos. Z.b. Rabe gibt das gelegentlich in seinen Videos mehr oder weniger deutlich zu, dass sein Einkommen aus Börsenbrief, Coaching und Trading besteht. Aus seiner Sicht macht das Sinn…Oder glaubst du doch an die „Eierlegendewollmilchsau“? Das ein Strategieanbieter das System gefunden hat, das dir in jeder Börsenlage Gewinne bringt und es dir verkauft?
          Man hat ja immer ein Bild vor Augen. Meines ist das du ein erfahrener Mensch bist, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und dem keiner ein X für ein U vormachen kann.
          Warum glaubst du das die Strategieverkäufer aus dem Baukasten (s.o.) mehr rausholen können als du?
          So, ganz schön lang geworden.
          Ich wünsche dir und deiner Familie einen guten Rutsch, und vor allem ein gesundes neues Jahr.
          Martin

          1. Martin, sehr gut. Bin ja ähnlich lange am Markt wie Du. Wir meinen exakt das selbe, nur etwas anderes ausgedrückt. Sehr guter Beitrag. Exakt so ist die kleine Börsendet der Privaten !!

          2. Hallo Martin und André,

            vielen Dank für eure wirklich sehr ausführlichen und in der Sache ausgezeichneten Kommentare! Ihr kennt mich nun ja auch schon einige Zeit durch meinen Blog und letztendlich sind wir im Grunde ja auch gar nicht weit von einander entfernt. Die einzigen Gegenargumente wären andere Zahlen 😉 Meine Performance und die durch euch fantastisch dargestellte Realität, sprechen letztendlich eine klare Sprache. Aus dieser Einsicht, ziehe ich letztendlich ja auch die Konsequenz, dass der Versuch es übers Knie brechen zu wollen, gescheitert ist. Ich habe meinen Boliden quasi gegen die Mauer gesetzt. Runter gebrochen ist es so einfach…

            Für mich stellt sich jetzt die Frage, wie ich diese Seite weiter betreibe. Denn immerhin ist das Konto ja noch 6stellig und ich bin alles andere als Handlungsunfähig. Ich werde „nur“ keine Formel 1 mehr fahren und wie schon richtig von euch geschrieben, ist klassischen Buy&Hold mit einfachen Put/Call Optionen relativ unsexy und damit nicht zwingend der Mühe wert, dieses in einem Art Tradingtagebuch täglich öffentlich zu stellen. Meine Idee ist es mit 3-4 Beiträgen im Monat auf die Veränderungen durch ausgeübte Optionen zu dokumentieren. Und ja, es wird sich dann nicht um 2 stellige% Bewegungen handeln sondern eher im unteren einstelligen Prozent Bereich. Leider geht damit die Grundidee dieses Blog aber auch verloren und deswegen bin ich mir hier noch nicht 100% sicher wie ich es weiterführen soll und möchte.

            Der zweite Punkt sind Signaldienste. Hier bin ich gar nicht so skeptisch wie Martin. Sowohl Birger, als auch aktuell die Jungs von F4C verdien(t)en Geld. Da ich weder im Future noch im Forexhandel meine Wurzeln sehe, halte ich es gar nicht verkehrt auf entsprechende Kompetenzen zurück zu greifen. Ich „teste“ die Dienste ja mit kleinen Beträgen und versuche so eine Art „Vertrauen“ zu den Anbieter auf zu bauen. Dabei versuche ich vor allem die jeweiligen Personen dahinter persönlich kennen zu lernen. Nur weil die meisten ein aggressives Marketing haben müssen sie deswegen nicht zwangsläufig schlechte Trader sein. Das sie ihr wissen verkaufen und sich somit ein weiteres Einkommen sichern wollen, halte ich nicht für verwerflich. Damit sind wir auch bei unseren „Börsenexperten“ in Deutschland. Ich kann beide „Häuser“ keinen Vorwurf machen und ihnen meine Performance ankreiden. Ich habe die Regeln bewusst gebrochen! da kann ich mich jetzt nicht hinstellen und mit den Finger auf andere zeigen. Beide legen ihre Ergebnisse auch offen und beide haben 2018 zum Teil deutliche Verluste eingestrichen. Dennoch arbeiten sie an den Strategien nehmen Adjustierungen vor und lassen ihre Kunden teilhaben.

            Ich bedanke mich nochmal für eure Meinungen, wünsche ebenfalls einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2019!
            Axe

  3. Stichwort NatGas: Ich war letzten Monat in Cacao Long und hab dort auch ordentlich Federn gelassen. Insgesamt war der Verlust tragbar, aber für die eigentliche Position etwas zu groß. Auch hier hatten meine Emotionen über das Setup entschieden, auch wenn ich der Meinung war, fundamental passt es.

    Das Lustige war, dass ich den Trade dann genau am Tief, also im Worst Case glattgestellt habe, danach ging es wieder aufwärts wie eingangs erhofft…

    Fazit: Egal Wann man bei einem Trade gegensteuert, es kann immer der falsche Zeitpunkt sein — Allerdings: Lieber mit wenig Verlust zum falschen Zeitpunkt raus, als mit (zu) großem Verlust… Vor allem bei Trades mit offener Flanke — also unbeschränktem Risiko.

    1. Lieber mit wenig Verlust zum falschen Zeitpunkt raus, als mit (zu) großem Verlust…
      Ich glaube diesen Satz drucke ich mir aus und hänge ihn über mein Tradingdesk! Jetzt gilt erstmal Mund abwischen und weiter, es war ja NUR ein Trade und MEIN Fehler!

  4. Hallo Rene, bin über Umwege auf deine Seite gestoßen und finde deine Challenge sehr interessant. Gerade für mich als Anfänger war dein Depot ein Paradebeispiel dafür was für Auswirkungen eine Korrektur bzw. Volaanstieg haben kann. Du hast ja mit 180.000 Euro begonnen und stehst aktuell bei 194.000 Euro (7,2 Prozent Rendite und davon noch keine Steuern abgeführt). Bei den vielen Trades und den schlaflosen Nächten ist es doch einfacher(sinnvoller) ein passives Investment einzugehen oder? Schließlich ist dir ja vor kurzem fast dein Konto um die Ohren geflogen und es ist fraglich, ob du auf Dauer mehr aus dem Markt ziehst als beispielsweise ein ETF. Wenn du zum Beispiel mit deinem derzeitigem Kapital passiv jährlich 10 Prozent Rendite machst wärst du in 20 Jahren nach Abzug der Steuer Millionär und hättest den ganzen „Streß“ nicht. Weiterhin viel Erfolg und danke für die Dokumentation deines Depots! 🙂

    1. Hallo Dennis und herzlich Willkommen bei meinem kleinen Projekt!

      stand heute hast Du natürlich absolut recht, aber genau um diese Sachlage geht es mir ja bei dieser Challenge. Ich behaupte jedes Jahr mehr als 20% Rendite erzielen zu können, auch als Anfänger im Optionshandel! Die schlaflosen Nächte halten sich mit einer einzigen Nacht noch im erträglichen Rahmen und bei dem Vola-Crash habe ich meine Fehler deutlich aufgezeigt bekommen, so dass ich diese in dieser Form sicher nicht ein zweites Mal machen werde. Besser noch, für dieses Problem habe ich zukünftig eine Lösung gefunden mit der ich dann sogar Geld verdienen kann.

      Seit August 2017 befindet sich der Russel2000 in einer für meine angewandte Strategie schwierigen Marktlage. Ich bin mir aber sicher, es handelt sich um ein Ausnahmesituation welche schon bald in einem „normalen“ trendlosen Markt enden wird. Dann spielt die Einkommensstrategie ihre Stärke aus und wird mich meinem Ziel schnell näher bringen.

      Zum Zeitaufwand sei gesagt, wenn ich wirklich die 20%+x schaffe und somit etwa 12% mehr Rendite gegenüber einem passiven Ansatz erreiche, dann muss ich sagen lohnt sich der Mehraufwand! Ausgehend vom aktuellen Kontostand immerhin fast 24.000 EUR/Jahr! Dafür „arbeite“ ich gern 1 Stunde am Tag an meinem Depot. Ehrlicherweise sind es tatsächlich meist weniger als 15 min. Davon abgesehen sind auch die ETF deutlich in die Knie gegangen und wenn wir eine ausgedehnte Korrektur haben, dann werde ich vielleicht schon diese Woche die Benchmarkkurve anführen 😉

      Das Challengeende ist mit dem Jahr 2022 ja deutlich definiert und von mir auch nicht zufällig gewählt. Vielmehr bin ich überzeugt aus 6 Jahren Erfahrung dann auch Rückschlüsse für die Zukunft ziehen zu können…. oh je, alles was überall als unmöglich genannt wird zweifel ich an….. ich bin selbst gespannt wie es ausgeht und freue mich, euch mit auf diesem Weg nehmen zu können.

      Nochmals vielen Dank für deinen Kommentar und beste Grüße
      Axe

    1. ich auch… ich sage nur der absolute Wahnsinn! Erst das Chaos beseitigen, sobald bisschen Ruhe einkehrt werde ich über diese Tage berichten! Nur soviel, ich hätte nie gedacht, wie schnell die Butterfly außer Kontrolle geraten können.

  5. Hi Axe,
    ein Frage: zu deinem PBWBF 157 weist du einen „closed“ Verlust von 18.480 aus. Der sieht doch eigentlich richtig gut aus, Prämieneinnahme 17.800 und Rückkauf zu 3.600. Welche Rolls musstest du zu diesem Trade machen die so große Verluste gebracht haben?
    Weiterhin viel Erfolg
    Gruß
    Slaggy

    1. Hallo Martin,

      in dem Fall wurden nicht die BF komplett bewertet sondern nur die oberen Wings, also die Gewinne der Shortposition sind als Buchwert nicht mit eingerechnet.
      Ich habe Dir das Protokoll jetzt noch in den Beitrag mit aufgeführt, dann siehst Du die Historie komplett.
      Beste Grüße
      Rene

  6. Moin,
    Deine Stategie der Verlustrealisierung habe ich für die letzten Monat auch
    gemacht. Gibt wieder neue Möglichkeiten der Anlage anstatt den Verlust
    vor sich herzuschieben.
    Gruß Jürgen

    1. Moin Moin,
      ich bin leider noch nicht ganz konsequent dabei….naja diese Woche muss es passieren 😉 Danach geht es dann auch wieder in die richtige Richtung. Mit der neuen Gebühr sowieso 😉
      Beste Grüße
      Axe

  7. Moin,
    bist Du zu IB gewechselt? Ich habe mal gehört das man bei einem Wechsel von LYNX oder BANX
    für ein halbes Jahr gesperrt wird. Stimmt das noch?
    Gruß Jürgen

  8. Hi, Axe

    ich sehe für das heutige AAOI Desaster keinen Fehler bei Dir. Dein strike läuft bis 27.10., die earnings sind am 2.11. Dass die jetzt gestern eine kleine Vorabinformation fallen lassen, die so ein Knaller ist – das konnte man ja nicht ahnen und kann immer passieren.

    Durch die hohe Prämie liegt die Kostenbasis ja unter 52 $ – ich erwarte ein heftiges bouncing hin und her, im Zweifel kannst Du die Aktie sogar mit einem schönen Gewinn verkaufen.

    Beste Grüße

    1. Hallo Barbara,
      vielen Dank für den Hinweis! Ich habe gedacht die haben schon ihre Zahlen rausgehauen! Mein Fokus liegt nicht bei den Einzelwerten, ich glaube es zeigt sehr deutlich wie lassy fair ich diese Strategie händel. Letztendlich sehe ich es genau wie du, irgendwie kriegt man die Kuh schon vom Eis und da es noch gar nicht die Earnings waren, ist tatsächlich alles in Lot! Trotzdem ist dieses Vorgehen in einem Trade alles andere als Vorbildlich! Ich bin aber mit AAOI sowieso in einer sehr komfortablen Zone. Dazu dann zur Fälligkeit aber mehr! Also nochmals Danke Barbara für die aufmunternden Worte und den tollen Hinweis! Mein Wochenende ist gerettet 😉
      Beste Grüße
      Axe

  9. Hallo,

    ich bin vor einigen Monaten zum ersten Mal über diesen Blog gestolpert und fand die Idee und das Thema ungemein interessant und spannend. Auch dass er sich nicht zuletzt dadurch doch sehr deutlich von all den anderen Finanz-Blogs unterscheidet, wertete ich zunächst als positives Extra.
    Allerdings empfand ich schon recht bald das Lesen der Posts als eher ermüdend. Denn leider gibt es nirgends eine Kategorie oder wenigstens eine Übersichtsseite, in dem du die Hintergründe und Regeln deiner Trades darstellst. Wie, warum und zu welchen Konditionen du in welchen Underlyings welche Trades eingehst, wann und wie du diese adjustieren oder schließen willst/wirst.

    So ist das alles eigentlich nur eine Aufzählung einzelner Trades und als persönliches bzw. privates Trading-Tagebuch wahrscheinlich auch sehr wertvoll – für Außenstehende (zumindest für mich) jedoch ziemlich schnell ziemlich langweilig, da man kaum die Möglichkeit hat, nachzuvollziehen warum du gerade diesen oder jenen Trade genau so eingegangen bist.

    Just my two cents…

    1. Hallo Nitetrader,

      vielen Dank für die sehr offenen Worte. Letztendlich ging es mir beim Start dieses Blog genau darum. „Live“ Trading ohne viel drumherum. Aufdauer wird es dann vor allem ermüdend, wenn man das Regelwerk hinter den Trades nicht kennt und somit nicht versteht. Eines ist aber auch klar, für die angewendeten Systeme habe ich über die Jahre eine Menge Geld bezahlt, ob ich dieses Wissen wirklich für Null weitergeben möchte bin ich mir schlicht und ergreifend noch nicht sicher. Jeder der die Trades verstehen möchte kann sich bei Jens Rabe, Optionsuniversum, Tastytrader oder beim Option Broker zum Teil sogar kostenlos informieren.

      Eine weitere Idee war es zuerst zu Performen und dann über eine Erweiterung nach zu denken. In der jetzigen Phase teste ich ja alles noch selber! Sobald ich über einen längeren Zeitraum und nach einem wirklichen schwierigen Draw Down (wie der jetzige) beweisen habe, dass diese Regelwerke funktionieren werde ich entweder die Seite erweitern oder aber mit einem anderen Blogger eine Cooperation eingehen. Aktuell schwebt mir ein kostenpflichtiger Live Trading Room täglich zwischen 19Uhr und 20 Uhr vor. Aber wie gesagt, zuerst lege ich meine Hand auf die heiße Herdplatte, verbrenne ich sie nicht und verdienen Geld, bin ich bereit mit euch das Wissen auch detaillierter zu Teilen.

      Geb mir also noch Zeit. Wenn ich einen ein jährige Historie habe und die Performance entsprechend ist, wird hier definitiv etwas passieren.
      Beste Grüße

    1. Hallo SoBa,
      ich baue mir um das Depot einen Burggraben auf. Es geht mir hier ja sehr stark um Transparenz, stell Dir vor es kommt ein schwarzer Schwan vorbei und wir haben morgen 30% Minus an den Märkten. Meine P/L würde -100k oder mehr aufweisen und ich würde einfach weitermachen als wäre nichts passiert! Keiner würde mir das abnehmen 😉 Da dieser Fall hoffentlich nie entritt, ich aber immer damit rechnen muss baue ich mir eben diese Sicherheit langsam auf. Wie immer auf dieser Seite, wer am Ball bleibt wird später deutlich erkennen wohin die Reise gehen soll/wird. Grundsätzlich können kleine Gewinne anfallen, welche immer reinvestiert werden. Dadurch wird die P/L um +-0 pendeln. Der Burggraben aber immer größer werden. Sollte das Ereignis noch einige Jahre auf sich warten lassen, kann es sein das ich ich dann ein vielfaches meiner Verluste an diesem Tag einnehme.

  10. Hi, habe deinen Blog leider erst kürzlich entdeckt. Finde es spannend, was du mit Optionen erreichen möchtest. Handle selbst seit mehreren Jahren Optionen und verfolge mit Interesse, ob du dein Ziel erreichst! Mir persönlich wären 5 Prozent pro Monat als Ziel zu hoch — man kann es zwar erreichen, aber ich würde damit nicht planen!
    VG, Rico

    1. Hallo Rico,
      es freut mich dass Du meine kleine Challenge hier entdeckt hast!
      Du hast recht, die gehandelte Menge an BF ist für das Konto zu groß. Ich habe die Größe gewählt, da ich glaube, dass damit in etwa das Einkommen erreicht werden kann. Ich betone immer wieder, wenn jemand das gleiche Handeln möchte sollte er meiner Meinung nach min. 400k Risikokapital zur Verfügung haben. Die Gefahr ist nicht der tägliche Handel, sondern die möglichen Gaps über Nacht! Aktuell würden >-6% aktuell das Depot massiv in Schieflage bringen. Ziel der Challenge, die BF Positionen sollen nicht weiter erhöht werden, dafür sollen Depot Steigerungen bis 20% in Dividendenaktien Investiert werden. Sollte es Jahre mit mehr als 20% geben, wird der Mehrertrag auf ein Festgeldkonto geparkt. Dieses Geld wird dann in der Übergangszeit zum Privatier als „Puffer“ dienen. Also eine Menge hätte hätte Fahrradkette, aber ein Plan!
      Es freut mich von Dir zu lesen und vorallem bald mal wieder ein Video auf Youtube von Dir zu sehen 😉
      Beste Grüße
      Axe

  11. Ordentlich was los hier!
    Danke für Asphalt-Challenge gestern auf Hamburgs Straßen 🙂
    Freut mich, dass du dich noch kurzfristig angemeldet hast und die Herausforderung angenommen hast 😉
    Schön, dass wir uns endlich auch mal persönlich kennenlernen konnten.
    Weiterhin viel Erfolg beim Sport und beim Optionshandel.

    Gruß
    Vincent

    1. Haha, ja klar ein Halbmarathon geht immer 😉 Du hast es in deinem Artikel ja schon perfekt zusammengefasst, Durchhaltevermögen und Kontinuität dann ist es gar nicht mehr so schlimm, auch wenn man sich nicht gezielt (wie ich in diesem Fall) darauf vorbereitet. Auf baldige Wiederholung! Vielleicht ja im März beim Marathon in Barcelona?!?! 🙂

        1. Deine körperlichen Voraussetzungen sind optimal, ich denke ein Marathon im Jahr verkraftest Du ohne Deine Gesundheit zu gefährden 😉 Aber klar, ich sag bescheid wenn ich einen spannenden HM gefunden habe.

  12. Moin Axe,

    nein, ich meine Deine Tagesüberschriften seit dem 16.06.2017 schreibst Du nur vom Monat 05, jeden Tag!!!

    Für den 1. Platz mußt Du noch was machen, oder hoffen das der Euro stärker wird! 🙂

    Gruß Jürgen

    1. ups…dem Glücklichen schlägt keine Stunde 😉 Danke ich änder sofort… Danke für den Hinweis
      Ich sollte aber wenigstens den letzten Platz verlassen 🙂

  13. Moin Axe,

    bitte kannste mal beginnen statt dem Monat 05 den Monat 06 einzutragen, auch wenn es im Moment sehr erfreulich aussieht
    und wegen der Freudentränen die Zahlen ein wenig verschwimmen. 🙂
    Ist besser für meine alten Augen. Danke

    Gruß Jürgen

    1. Moin Jürgen,
      auf besonderen Wunsch, dann das heutige Update mit Monatseinkommen und weil es so schön ist, ein Ausblick auf den Juli.
      Es freut mich von Dir zu lesen und das Du noch immer dabei bist!
      „Verzerrt“ wird das Ergebnis nur noch, wenn ein Juli Butterfly noch im Juni geschlossen werden muss. Aktuell befinden sich die Combos aber alle im „sicheren Terrain“ und sehen nicht nach einem Exit aus. Oder meinst Du in der Tabelle im Monatseinkommen Mai? Diese wollte ich eigentlich immer mit dem Monatsabschlussbeitrag aktualisieren.
      Beste Grüße
      Axe

  14. Abwarten, was Trump heute rausfeuert. Wenn er die Körperschaftssteuer wirklich von 35 auf auf 15% runter setzt, dürfte das noch ‚mal ordentlich Dampf auf dem Kessel machen. Ich würd’s Dir nicht wünschen…

    1. Wenn es so kommt (ich kann es ja nicht ändern), dann ist es halt so. Wichtig ist, ich weiß schon jetzt wann ich wie reagieren muss.
      Jetzt gilt es die Trades nach Regelwerk und Moneymanagemnet zu betreuen. Dann stellen sich auch die erwarteten Ergebnisse ein. Ist aber natürlich Typisch, der erste Trade und dann solche Bewegung von 1350 bis auf aktuelle 1415! Immerhin 5% seit letzten Donnerstag.

  15. Hey Axel,
    mir gefällt Dein Trading Log-Excel sehr gut. Würdest Du das entsprechende Template auch mit anderen teilen? Dann müsste ich, in all meiner Faulheit, das nicht selbst nachbauen.
    Viel Erfolg weiterhin bei Deiner Challenge. Ich bleib‘ am Ball…
    –Art

    1. Hallo ArtVandely,
      ist wirklich eine einfache Tabelle ohne Formeln. Also wenn Du sie wirklich haben möchtest einfach ne Mail an mich und ich sende dir das Template.

      Klassischer Fehlstart in die Challenge 😉 Die offene P/L lässt für Mai nichts gutes erahnen, aber ok warten wir ab, auch der Russel kann nicht jeden Tag um 1% steigen 🙂

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