Blogparade

Dürfen Blogger Geld verdienen?

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Dominik von http://finanziell-frei-mit-30.de hat zu dem spannenden Thema

Dürfen Blogger Geld verdienen? 

zu einer Blogparade eingeladen. Gern nehme ich mit diesem Beitrag teil.

 

Grundsätzlich ist es ganz einfach zu beantworten. Ja, natürlich!

Da ich bereits leise Kritik auf meiner was-passiert-auf-dieser-seite über die massenhaft auftretenden Finanzwerbeseiten und zum Teil selbsternannten Spezialisten übe, möchte ich bisschen tiefer das Thema durchleuchten.

Was ist ein Blog? Wikipedia schreibt dazu

„Das oder auch der Blog  ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt…..“

die meisten Seiten sind aber lange kein Tagebuch oder Journal mehr, sondern eher eine Dauerwerbesendung mit zum Teil größtmöglichen Marketingstrategien hinterlegt. Sie dienen somit leider ausschließlich der Monetarisierung. Dies ist mehr als legitim! Und nochmal, natürlich darf man für die erfolgreiche Empfehlung von Produkten oder mit dem Verkauf seines eigenen Produkt auch Geld verdienen! Wenn die Seite auch als solche gekennzeichnet ist, aber ist es dann noch ein Blog – Naja…   

Aber wieviel „Experte“ steckt hinter einer solchen Seite wirklich oder wann fängt Betrug und Täuschung an?

Daher finde ich es fahrlässig, wenn ein Laie sich als Experte hinter einen Blog verstecke und ein Anderer Aufgrund dieser falschen Selbstdarstellung irgendwelche fremden Produkte kauft, die zumeist nutzlos sind und am Ende schlimmstenfalls sogar ein gesamtes Vermögen vernichten können! Gerade bei Finanzblogger sind viele unseriösen Anbieter die besten Affiliatezahler und somit sehr oft auf den Seiten verbreitet…Stichwort CFD Broker, Binäre Optionen oder nutzlose Videokurse und dahin geklatschte E-Books. 

Privat habe ich mir zur Gewohnheit gemacht, wenn ich mir von jemanden einen Rat einhole oder eine Empfehlung bekomme, zu fragen wie viel von „diesem Rat“ hat derjenige selber? Sprich wenn einer vom passiven Einkommen spricht, wie viel macht sein passives Einkommen prozentual von seinem gesamten Einkommen aus? Ganz ehrlich, wenn dann Werte unter 1% genannt werden, frage ich mich was diese Empfehlung für mich wirklich Wert ist? 

Warum sind so viel Blogs nicht transparent? Anderes Thema ok, aber für mich doch sehr eng mit dem der Blogparade und der Frage dürfen Blogger Geld verdienen verbunden.

Ich werde mit meinem Blog definitiv nie einen Cent verdienen!

Böse Zungen behaupten weil er so schlecht ist, bon auch ein Argument, ich meine aber, weil ich kein Experte bin! Dennoch spreche ich Empfehlungen aus und erwähne diejenigen Blogger und Institutionen, die mir einen Mehrwert geben oder gegeben haben! Ich empfehle aus Überzeugung und Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt. Nicht um ein paar Cent zu verdienen. 

Mein Fokus liegt auf mein Trading! 

Das allein zählt, würde ich meine Konzentration auf die Monetarisierung des Blog legen um mich dann für gewisse Dinge schlimmstenfalls sogar zu prostituieren, ich hätte kaum noch Zeit mich auf mein wirkliches Ziel 20%+x Rendite pro Jahr zu fokussieren und das wegen ein paar Cent? Sicher nicht!

JA, jeder hat das Recht mit welcher Plattform auch immer Geld zu verdienen, auch wenn einige Medien hier Zweckentfremdet werden. Für mich sind mehr als 80% keine Blogs mehr, sondern Nischenseiten! Deswegen meide ich mittlerweile die meisten Seiten! Wenn ein neuer Blog auftaucht und mir als erstes die Werbung auffällt, bevor ich überhaupt eine Zeile von dem Betreiber gelesen habe, dann bin ich als Leser für immer verschwunden. 

Mein Fazit:

Wer also keine Geschichte zu erzählen hat, ist auch kein Blogger und somit das Geld was er mit seiner Seite verdient nicht wert! Dürfen Blogger also Geld verdienen… darf eine private Hochschule tausende von EUR als Semestergebühr verlangen… ja klar, ob sie es allerdings Wert sind steht auf einem ganz anderen Blatt! 

In diesem Sinne, nicht jeder Guru ist ein Guru und nicht jeder Optionshändler bricht winselnd zusammen, weil ein Guru das so schreibt 😉

happy Trading euer Axe

   

 

 

 

 

 

 

 

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