Monatseinkommen

die Letzten verlassen das sinkende Schiff -10.389EUR Verlust im März’18

es ist gekommen wie es kommen musste und es ist noch immer nicht vorbei…

im März sind nun, die durch den Vola Schock in extreme Schieflage geratenen Butterfly fällig geworden. Damit ist das Ergebnis wie zu erwarten extrem schlecht!

Aktuell ist es dazu noch ein Schrecken ohne Ende! Denn die Märkte bilden weiter extreme Tageskerzen aus und halten die Vola sehr hoch! Damit fordern sie meiner Einkommensstrategie, den Butterflies, wirklich alles ab!

Ein Blick auf die laufende P/L im Depot zeigt das ganze Dilemma!

-7% ging es mit dem gesamten Depot weiter runter! Auch wenn mich persönlich diese Summe weniger interessiert, da ein sehr großer Anteil der Buy&Hold Aktien an dem Verlust ausmacht, so ist es alles andere als spaßig einen mittlerweile großen DrawDown hinterher zu jagen!

Wie geht es weiter?

Nun diese Frage höre ich in den letzten Tagen nicht selten. Es geht dabei nicht um die Frage was der Markt macht, sondern vielmehr wie gehe ich mit der aktuellen Situation um? 

Genauso wie bisher auch! Ein DrawDown gehört zum aktiven und aggressiven Traden dazu! Natürlich ist es unangenhem und die Analyse der einzelnen Trades fällt etwas genauer aus, aber letztendlich ändere ich an meiner Strategie… NICHTS! 

Einige Adjustierungen bei den Einstiegsbedingungen im Zusammenhang mit dem Airbag Trade, weniger aggressiv das 3/3 im 123Butterfly eröffnen dafür beim BF70+ sofort Rollen wenn der Markt durch den unteren Adjustierungspunkt rauscht. Das sind meine bisherigen Erkenntnisse. 

Ein Blick auf die aktuell offenen Butterfly zeigt, keiner befindet sich über der SL Marke und die beiden positiven 123 haben am gestrigen Tag ein Exit Signal generiert! Je nach heutiger Eröffnung und aktuellen Signal werde ich die Gewinne mitnehmen und somit erste positive Signale aus der aktuellen Marktsituation mitnehmen! Auch die BF70+ sind durch den neuen Vola Anstieg bisschen unter Druck, aber eine Beruhigung der Vola bringt auch diese Trades schnell in den grünen Bereich. Sollten wir heute keinen Rebound über die 1500er Marke bekommen, werde ich kompromisslos auch diese Positionen rollen und die Ausgangslage zu meinem Vorteil verändern.

klassische Optionen mit kleinem Gewinn!

7 Trades wurden geschlossen und am Ende blieb ein Profit von 345 USD übrig! Hier also ein Lichtblick zum Ende des Monats. Bei meinem täglichen Tradingupdates ist bereits zu erkenne, dass ich mich aktuell ausschließlich auf meine Kern Strategien konzentriere! Ich nutze noch immer die Einstiegssignale aus dem Börsenbrief, manage aber die Trades dann meist nach eigenem etwas aggressiveren Kriterien. Dadurch habe ich mehr Margin zur Verfügung und kann entsprechend die Positionen auf etwa 0,5% bis max 1% Risiko auf dem Depotwert erhöhen. Dadurch wird diese Strategie höher gewichtet und sollte kurzfristig einen positiven Ertrag auf Jahressicht generieren!  

Ruhe vor dem Sturm…Dividenden

Die Dividenden sind in diesem Monat sehr gering ausgefallen. Das wird sich aber in den kommenden Monaten deutlich ändern! Zum einen steht die Dividendensaison in Deutschland vor der Tür und zum anderen werden meine Februar Einkäufe nun auch langsam ihre für mich 1. Dividende ausschütten. Das Ziel bleibt ganz klar…. Dividende, Dividenden, Dividenden

Was auf der einen Seite das Depot massiv belastet, die fallenden Aktien Kurse, lässt aber auch immer lukrativere Einstiegskurs auf den Radar erscheinen! Aktuell habe ich Limitorder bei Mastercard und Nike kurz vor dem Fill und nicht zu vergessen meine Option auf Disney! Dennoch bleibt Cash King und mit über 80.000 EUR ausreichend Reserven im Bärenmarkt ordentlich das Depot zu füllen.

Im März habe ich mit Münchner Rück und Deutsche Pfandbriefbank  zwei Deutsche Werte ins Depot aufgenommen und erwarte am 30.04. 430EUR von dern Münchner Rück und am 26.06 sogar 1.070 EUR  von der PBB. 

 

Auch das 1.Quartal ist bereist vorbei!

and the Winner is….

..definitiv nicht mein Depot!

damit kann ich überhaupt nicht zufrieden sein. Während die 3 wichtigen Benchmark (IWM = RUT, SPX = S&P500, VT = MSCI World) nur knapp im Minus aber alle sehr eng beieinander notieren, hänge ich mit meinem Depot mehr als deutlich hinterher! Das Problem ist noch immer meine aggressive Positionsgröße und damit verbunden die hohen Tagesverlust an extrem schwachen Tagen!

Es bleibt also extrem spannend! Ich werde unbeirrt weitermachen und vertraue darauf, das sich meine P/L schon noch erholen wird. Außerdem bin ich mir sicher, in den kommenden Monaten wieder deutlich bessere Einkommensergebnisse zu erzielen und freue mich entsprechend auf das was alles kommt! 

6 Gedanken zu „die Letzten verlassen das sinkende Schiff -10.389EUR Verlust im März’18

  1. Ah verstehe! Dann haben die Aktien natürlich ganz schön reingehauen. Das erinnert mich an 2015. Da hatte ich auch große Aktienpositionen, die ich gleichzeitig als Sicherheit für mein Optionstrading verwendet hatte. Als der Markt eingebrochen ist, hat sich das dann extrem beschleunigt… Aktien sinken, Optionswerte steigen, Verluste explodieren. Seitdem halte ich Aktieninvestments extrem im Rahmen.

    Wenn du 20% pro Jahr als Ziel hast, halte ich dein Risiko persönlich immer noch für viel zu groß =) Aber hier werden wir uns wohl nie einig 😀 Habe nämlich auch 20% pro Jahr als Ziel — mindestens! Das klappt aber nicht mehr gut, wenn man schon mit -30% startet. Dann musst du deinen Depotwert nämlich bis zum Jahresende fast noch verdoppeln, nur um im Ergebnis wieder „defensive“ 20% zu haben.

    Dass du bei den Strategien festhälst finde ich richtig. Nur so kann man langfristig überhaupt etwas verdienen. Ich würde aber den Draw Down in ein angemessenes Verhältnis zum Ertrag stellen. Mit welchen Renditen rechnest du denn je Butterfly-Combo?

    1. Die Idee die Tradingpositionen im Januar zu verkaufen war gold richtig. Die Buy&Hold Positionen spielen in der Betrachtung der P/L kein Rolle. Aktuell sind bis auf OSTK und AAOI nur noch B&H Positionen im Depot. Ist zwar hier in der Auswertung ärgerlich den erhöhten DrawDown mit anzugeben, aber in meiner persönlichen Betrachtung spielt es kaum eine Rolle. Die -30% resultierten aus der Vola Explosion, meine Lehren habe ich daraus gezogen. Aber auch diese Bewegung war „nur“ Buchverlust die Positionen wurden alle deutlich besser geschlossen! Das zählt.

      Bei den 123Bf erwarte ich ca. 300USD pro Combo (7.200 USD Gewinn pro Jahr) und bei den BF70+ etwa 550USD (13.200 USD Gewinn pro Jahr). Zur erwarteten Jahresrendite kommen dann noch die Dividenden mit ca 3% vom Aktienbestand sowie weitere 10.000 USD Gewinn aus FOB. Im Bullenmarkt dann noch die Aktiengewinne der Buy&Hold Aktien sowie die Tradinggewinne von Momentumsaktien (siehe Januar). Soweit der Plan 😉

      Mein Risikomanagement bezieht sich auf mein gesamtes Vermögen, da dieses Depot nur den aktiven Handel aufzeigt, wirkt nach außen schlimmer als es tatsächlich ist. Bis 400k werde ich an den Positionsgrößen nichts ändern! Folglich wird mit steigendem Depotwert auch das öffentliche Risiko immer weiter abnehmen.

  2. Als ich mit Optionen angefangen hatte, vermutete ich auch, dass hohe Gewichtungen für eine gute Performance sorgen. Meine Erkenntnis damals war, dass dies leider nicht der Fall ist. Das wichtigste war für mich ein angemessenes Risiko-Management, dass hohe Draw Downs verhindert. Bei mir gings im Februar auch ordentlich runter, das Depot hat sich aber noch zum Ende des Monats wieder erholt. YTD bin ich nun schon 10% vorn, obwohl ich defensiver Trade als noch vor einigen Jahren.

    Du schreibst übrigens, dass der Draw Down teilweise von deinen Aktien kommt. Die tragen laut deinem Depotauszug aber eher mit Buchgewinnen bei +7900 EUR?

    Sicher wirst du aus dem Draw Down wieder raus kommen. Mit der Zeit wächst schließlich die Erfahrung. Die Kunst ist es nur, sein Konto lang genug über die Zeit zu retten, bis die Erfahrung genug gewachsen ist 😀

    Beim BWBF stört mich die große DownSide. Deswegen hab ich den Trade auch wieder aus meiner Strategie-Kiste verbannt…

    1. Hallo Rico,

      wow 10% vorne in dieser MArktlage DAS PASST! Glückwunsch so sollte es eigentlich sein. Ich arbeite dran und noch ist das Jahr ja nicht zu ende 20%+x bleibt das Ziel 😉

      Du must in meiner Auswertung zwischen realisierten Gewinn/Verlust und Buchgewinn-/verlust unterscheiden. Die von Dir angesprochenen Aktiengewinne sind realisierte Gewinne aus meinem Tradingposition. Im März haben sich ie im Depot gehaltenen Positionen deutlich nach unten verabschiedet! Allein ABBV immerhin meine größte Position ist um 30% oder um 6k gefallen! Die realisierten Verluste der Butterfly führte ich als Buchverluste bereits seit Februar mit mir rum.

      Meine Positionsgrößen sind ja bezüglich der Schwankungen im Depot ein bekanntes Problem. Da ich aber aggressiv Trade und ein Risiko von ca 3% bei den 123BF und 1,2% bei den BF70+ eingehe, fühle ich mich mit jeder einzelnen Position ganz wohl. Das der 123 immer mal wieder einen fetten Verlust ins Depot legt ist in der Strategie begründet und daher auch nicht weiter tragisch. Wie schon erwähnt ist dies hier ein Test unter echten Bedingung.

      2017 war sehr erfolgreich auch wenn es zum Ende schon einige Abschläge gab. 2018 ist bis jetzt sehr dürftig in der Performance – keine Frage! -, aber eine etwas längere Phase der Beruhigung und damit verbunden einige BF70+ „richtig“ ins Ziel bringen ändert die Situation schlagartig. Ich bin zu lange an der Börse, um nicht zu wissen, das die aktuelle Größe der Tageskerzen nicht die Normalität sind. Klar gibt es solche Phasen immer wieder und gar nicht so selten, aber wie Du schon geschrieben hast, es ist die Kunst in dieser Phase nicht unter zu gehen 🙂

      Ich habe mich zum Jahresende entschieden und ändere nun die Strategien nicht innerhalb der nächsten 3 Jahre! Danach sollte jede Marktphase durchlaufen sein. Dann stehen die Zahlen und ich kann getrost aussortieren. Jetzt wären es emotionale Entscheidungen, dies gilt es zu vermeiden.

      In diesem Sinne…einfach weitermachen und wissen, die Ergbenisse werden auch wieder besser 🙂

  3. Hey, du wirst dich da schon wieder heraus kämpfen, da bin ich mir sicher.
    Was mir sehr gefällt ist dein Cash-Bestand. Den hätte ich auch gerne, wenn es dann nochmal richtig runter gehen sollte.
    Möglicherweise sollte ich mir mal mehr Gedanken machen, wie ich wieder vermehrt Geld ins Depot bekomme. 🙂

    mfG Chri

    1. Moin Chri,
      den Cashbestand brauche ich aber auch, um nicht zu extrem ins Margin Risiko zu gelangen. Es ist einfach ein Jonglieren mit den Zahlen und idealerweise verdient sich jeden Monat ein neuer Kauf in einer Buy&Hold Position 😉
      Während Du mit den Immobilien gerade anfängst, mache ich hier ja schon regelmäßig Kasse und muss mir über die Cash Zuflüsse keine großen Gedanken machen. Für mich ist es wichtiger zusehen ob der ganze Hokuspokus hier wirklich funktioniert oder nicht. 😉
      Beste Grüße Axe

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