MindsetOptionshandel

Denke reich, nicht frugalistisch!

„…weniger Statussymbole, weniger Plunder und Du wirst ein sehr glücklicher Mensch“

„kleine Wohnung, hohe Sparquote und der Rente mit 40 steht nichts im Weg“

„Frugalisten sind die besseren Vorbilder“

„investiere passiv nicht aktiv. Wissenschaft und Nobelpreisträger wissen, als Aktiver bist DU einer der Loser“

„dreh jeden Groschen um und Du wirst schnell in Form von Vermögen belohnt“ ….etc, etc etc.

Es geht mir auf’n Zeiger!

und ich bin sogar der Meinung, dass dieses Mindset kontra produktiv für wirklichen Wohlstand ist! Ich nutze mein Wochenupdate um euch meine Sicht der Dinge darzustellen:

Denke Arm und werde Reich….funktioniert nicht!

Jeden Tag lese ich in meinem Facebook Account oben aufgelistet Schlagzeilen. Liest man sich dann die dazugehörigen Artikel durch, wird schnell klar, es gibt ihn – den Heiligen Gral! Zumindest für die Leute, die sich hinter Statistiken verstecken und meister der Durchschnitte und Hochrechnungen sind! Jeder aktive Anleger wird bestenfalls ignoriert und meist aber als Idiot und Zocker abgestempelt.

Eines Vorweg, der Grundsatz mehr Geld zu verdienen als auszugeben, steht tatsächlich außer Frage, sonst wird es nichts mit dem Vermögensaufbau und späteren Reichtum. Das war’s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Jeder muss für sich entscheiden welchen Weg er gehen möchte und wie weit er auf Luxus verzichten möchte, aber ich sehe mein Auto überhaupt nicht als Protzkarre, die Handtasche meiner Frau nicht als Plunder und ob ein faul zu Hause sitzender 40 jähriger tatsächlich das bessere Vorbild für Kinder ist, wage ich als Bullshit in den Raum zu werfen. Vor allem wenn Papa mit dem Entsparen angefangen hat und Junior später für sich selber sorgen muss. Wie gesagt, dass muss jeder mit sich selbst ausmachen!

Es ist aber schlicht falsch, dass man es NUR SO schafft! Ich habe mein Leben lang das Geld der Bank genutzt (Dispo) ich habe für Dinge die ich gern SOFORT haben wollte, mir aber JETZT nicht leisten konnte Kredite in Anspruch genommen. Ich leiste mir ein viel zu großes Haus, meine Urlaube entsprechen eher dem eines Einkommensmillionär, als dem eines Angestellten und wir haben mit 20 Jahren bereits Kinder in die Welt gesetzt! Meine Frau ist 1 Tag nach der Entbindung zur Handelskammer und hat Ihre mündliche Prüfung abgelegt!

  • TROTZDEM schaffe ich Vermögen!
  • TROTZDEM plane ich vorzeitig mein Angestellten Job aufzugeben!
  • TROTZDEM haben meine Kinder (ja die sind schon Erwachsen!!!) einen akademischen Abschluss !
  • und zu guter Letzt – ICH BIN SOGAR GLÜCKLICH MIT MEINEM PLUNDER!

Denke arm und werde reich ist die einfache Formel dieser Typen. Ich sage, nur wer REICH denkt, wird auch Reich werden und Reich leben können! Nochmal – wenn es jemanden glücklich macht auf 60qm zu leben und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die Dörfer zu juckeln, alles gut aber wer diesen Lebensstil NICHT möchte und sich sehr wohl das neue Handy kaufen möchte und die YSL Handtasche für den Hund unbedingt will, der soll sich das auch kaufen! Es hat NICHTS damit zu tun, ob ihr in eine paar Jahren arm oder reich, glücklich oder unglücklich, bussy oder verpeilt durchs Leben geht!

Einzig während der gesamten Laufzeit müsst ihr mehr Geld verdienen als ausgeben!

Nehmen wir das Handy – 40 EUR / Monat 24 Monate und immer das neuste Ding bei 0% Zinsen.. Warum zum Teufel soll ich darauf verzichten, wenn ich eine Sparquote >40EUR habe?!? Warum soll ich mein Haus nicht zu 100% Finanzieren wenn ich mit dem Darlehn 20Jahre eine Sparquote garantieren kann? Nur wenn ich mit diesen Zahlen umgehen kann. Wenn ich gelernt habe mein Finanzen zu kontrollieren und wenn ich einen Plan habe wie ich meine Ziele erreiche, dann kann ich mich auch auf den wirklichen Weg der finanziellen Freiheit begeben! Wenn ein Gucci Shirt für 500 EUR für mich normal ist, wenn eine First Class Flug mein Standard ist, dann habe ich auch das Mindset um wirklich reich denken zu können! Ich sehe die Frugalisten schon vor mir, der Spinner noch so ein Protzidiot! Aber glaubt mir, wenn dass alles für einen normal ist, dann kauft man sich auch das 5 EUR Shirt und freut sich über ein 6 Jahre altes Handy! Man ist dann aber in der Lage zu Gönnen! Ein Yachtbesitzer in der Marina von Ibiza ist dann nicht der arrogante Depp, der nur protzend Champus säuft, sondern er ist einfach ein erfolgreicher Investor/Geschäftsmann der einiges richtig gemacht haben muss und soziale/finanzielle Grenzen bewusst überschritten.

Aber diesen grenzenlosen Horizont, dieser unermessliche finanzielle Wohlstand findet im Gedanken beschränkter Frugalisten nicht statt! Deswegen bin ich der Überzeugung, werden die meisten in ihrem bescheidennen aber glücklichen (hoffentlich ehrlich gemeint!) Leben nicht diese Grenze überschreiten und wirklich finanziell Frei, im Sinne von bestehendes Kapital wirft mehr Cashflow ab als man mit seiner Familie ausgibt, sein!

kommen wir zum nächsten NO GO – aktives Investment schlägt passives – mein Wochenrückblick!

keine Frage neue High Water Marke 2019 und die 30% Performance Marke 2019 überschritten besser kann eine Woche kaum laufen! Der Mix in meinem Depot macht sich in diesem Jahr extrem positiv bemerkbar lässt aktuell die Indizes deutlich hinter meiner Performance notieren! Und wie immer der folgende Blick auf die gesamte Entwicklung zeigt die Ernüchterung 😉 – positiv ist anzumerken, die Lernkurve scheint nun auch im dritten Monat im Folge deutlich nach oben zu zeigen, und mein persönlicher Break Even im Depot nur ein Frage der Zeit. Klar Hochmut kommt vor dem Fall (2018), aber wer dann wieder aufsteht und sich und seine Strategie adjustiert darf auch wieder vom Hochmut träumen!

Schauen wir uns meine aktivitäten genauer an

ca. 780 USD Gewinn realisiert und 8 neue Position eröffnet. Der SPX Trade gehört zu meinem Hedge und wird nicht als Gewinner gezählt. Erfreulicher weise, springt aktuell auch ein weiteres „No Go“ der passiven Fraktion an. Meine Signaldienste! Das ich mit den Optionsscheinen einen grausigen Einstieg hatte und 2018 deutliche Verluste realisieren musste, lag weniger an den Signaldienst als an meiner „Gier“ sofort das Depot abbilden zu wollen. Nachdem Ende 2018 alle Gewinner (für den Signaldienst) für mich alle Verlierer verkauft wurden, zeigt das Barometer jetzt wieder auf GO und das Depot wird neu bestückt und springt sofort in die Gewinnerzone! Dieser Dienst kostet knapp 400 EUR pro 1/2 Jahr. Wer mehr erfahren möchte schreibt mich einfach an.

Die laufende P/L meines zweiten Signaldienst sieht ebenfalls fantastisch aus und sollte mein Cashflow selbst im März noch ordentlich nach oben treiben. Hier gilt weiterhin der Aufnahmestopp! Damit habt ihr aktuell keine Möglichkeit euch an diesem Dienst zu antizipieren. Aber „gute Anleger“ nutzen ja eh keine Signaldienste…. man man man diese Engstirnigkeit unser passiven Fraktion nervt mich wirklich…..

Das nächste ausführliche Update kommt, dann am 01./02.04. schon wieder als Monatsupdate. Da seht ihr dann wie sich meine aktuellen Butterflies und die FOP entwickeln und welchen Cashflow ich insgesamt generieren konnte. Eines Vorweg es ist der beste Monat 2019 🙂

STUDIE FINANZIELLE BILDUNG

mich hat diese sehr nette Mail erreicht und ich würde mich freuen wenn meine Leser sich an dieser Studie beteiligen! Es ist anonym und kostenlos. Wer teilnimmt bekommt einen 20% Gutscheincode zur Einlösung auf deren Produkte. Es handelt sich hierbei NICHT um einen Affiliate Link!



…Dafür, dass du dich engagierst, um Menschen in Deutschland finanziell zu bilden und dein Wissen mit uns teilst.  Nur, wenn Menschen ihr volles finanzielles Potenzial erkennen und nutzen können, lässt sich eine gemeinsame Vision von finanzieller Chancengleichheit aller Menschen realisieren….


… Aus diesem Grund haben wir diese Studie  entwickelt, in der wir den aktuellen Stand zur finanziellen Bildung in Deutschland evaluieren möchten. 
Die Befragten werden Antworten zu den folgenden sechs Themenfeldern geben: Selbsteinschätzung, Wissen, Risikoverteilung, Inflation, Rechnen und Zinseszins. 

https://geldhelden.org/studie-finanzielle-bildung/

Nur wer aktiv ist, hat überhaupt die Chance mehr zu erreichen! In diesem Sinne, euch ein tolles Wochenende und eine spannende nächste Woche! Danke für alle Teilnehmer an der oben genannten Studie!

8 Gedanken zu „Denke reich, nicht frugalistisch!

  1. Jeder der die Marktseite von „Kaufen“ (=ETFs, Optionsscheine, Fonds, Einzelaktien = „passiv“) auf „Verkaufen“ wechselt (= Optionen in Form von Short-Calls und Short-Puts = „aktiv“) gehört statistisch zu den Gewinnern. Ein Versicherungsverkäufer DARF gar kein Verlierer sein, denn sonst gäbe es morgen keine Versicherungen mehr. Daher freue ich mich über jeden „passiven“ Anleger, denn dieser zahlt mein „Gehalt“. Genau so wieder jeder „Protzer“, der sich eine LVMH-Tasche für 40.000 € kauft, meine Dividende zahlt. Das Aufregen über solche Dinge verstehe ich auch nicht so richtig… 😉

    Beste Grüße
    Patric

    PS: Brutto-Cash-Flow mit Optionen im März = ca. 2.100 €. Dazu braucht ein passiver ETF-Anleger bei einer Ausschüttungsquote von 3 % ein Anlagevolumen von 840.000 €. Davon bin ich doch noch etwas (!) entfernt… 😉

    1. Moin Patric,

      nee 2.1k Cashflow und weniger als 840k unmöglich 🙂 Aber genauso ist es, das wir als Stillhalter unsere Gewinne begrenzen und damit entscheidend andere Voraussetzungen haben, wird leider zu sehr vergessen. Und das wir dadurch direkt nach der aktiven Handlung zum passiven Teilnehmer werden ebenfalls 😉 Das dann am Ende der eigene Erfolg auch noch skalierbar wird… aber „wenn es so einfach wäre würde es ja jeder machen!“ 🙂

      1. Wenn das tatsächlich JEDER machen würde, hätte ich ziemliche Bedenken… aber möchte denn wirklich JEDER Feuerwehrmann werden? Dafür braucht es halt schon was… 😉

  2. Mir gehen manch überzogene Artikel (vorallem die immer wieder gleichen von Tim Schäfer) ebenfalls auf den Sack. Das ständige Belehren und die negative Darstellung aller Andersdenkenden nervt.

    Noch mehr nervt mich allerdings die Darstellung in diesem Artikel. Noch belehrender und noch stärker über die Andersdenkenden herziehend.

    Sachlich dargestellt wäre das ein berechtigter Artikel gewesen um beiden Extremen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Schade…

    1. Hallo Daniel,
      berechtigte Kritik, aber ich habe auf meiner Seite nicht den Anspruch einer sachlichen neutralen Berichterstattung.

      Für mich geht es darum transparent, direkt und ehrlich meinen Weg aufzuzeigen! Wenn ich dann der Meinung bin, dass einige Gurus unser Szene nicht zwingend das einzig richtige Mindset haben, dann schreibe ich es hier auf meiner Homepage auch und nehme dazu Stellung! Das ich mir damit nicht nur Freunde mache, ja sogar die Götterdämmerung hervorrufe ist mir schon klar, aber ich scheue eine Konfrontation nicht. Im Gegenteil ich finde eine konstruktive Auseinandersetzung mit solchen Thema sogar extrem wichtig, für jeden der sich entscheiden möchte seine Finanzen in die eigenen Hände zunehmen!

      Es geht mir nicht um richtig oder falsch. Würde es mir darum gehen, dann liegen alle Argumente auf der Gegenseite und ich müsste eigentlich meine klappe halten. Mache ich aber nicht, weil ich davon überzeugt bin das aktive Anlage bei entsprechender Fokussierung innerhalb eines Menschenleben deutlich mehr Rendite bringt als passives Investieren und dieser Sparquotenwahn durch Generierung von mehr Einkommen locker im Laufe eines Berufsleben kompensiert wird.

  3. Kann ich dir nur zustimmen. Halte zwar von den Signaldiensten weiterhin nichts und würde an deiner Stelle den Ball noch Flach halten, was die Performance angeht, aber man soll sich ja auch über erreichte Zwischenziele erfreuen! Und deine Performance ist wirklich gut, ich tu mich dieses Jahr noch schwer… Es muss aber einfach auch klar sein, dass jede Strategie mal gute und mal schlechte Zeiten hat. Wichtig ist nur, dass die guten Zeiten überwiegen 😉

    1. Ball flach halten, machen ja Andere schon genug 😉 ich ärgere mich und mache mir Luft wenn mein Depot crasht und ich feier mich und genieße den Moment wenn es gut läuft. Jeder geschlossene Trade löst bei mir Emotionen aus und diese Begeisterung versuche ich einfach hier zu vermittel. Klar ist doch, das es schon morgen den nächsten Dämpfer geben kann und ich hol das Bild vom Hau den Lukas wieder raus…. Ganz klar, letztendlich zählt „nur“ das Ergebnis seit April 2017 und hier habe ich noch eine Menge aufzuholen! Die Frage, kann ich regelmäßig und duplizierbar einen monatlichen Cashflow durch aktiven Handel aus den Markt ziehen und erziele ich damit dann auch noch einen Mehrwert gegenüber einer passiven Strategie bleibt offen, bzw. muss Stand 22.03.19 sogar mit NEIN beantwortet werden. Aber sollte der Tag kommen und ich die Antwortet lautet ja, wovon ich übrigens sehr überzeugt bin dass die Zeit kommen wird, dann lass ich es hier natürlich krachen und werde es nicht versäumen, jedes Interview mit dem Inhalt „–zeig mir einen der Nachweislich den Markt outperformt….“ auf meinen Weg hinzuweisen! Ich bin mir sicher, Du hast dein Depot im Griff und die Performance wird schon noch! Drück Dir die Daumen!
      Beste Grüße und vielen Dank für das fleißige Kommentieren!

      1. Bin schon davon überzeugt, dass man regelmäßig Cashflow rausziehen kann, sonst würde ich nicht mehr mit Optionen arbeiten 🙂 Das erste Jahr sah bei mir ja auch nicht besser aus, da wird man einfach zu schnell übermütig und unterschätzt die Draw Downs. Hier muss jeder erstmal ordentlich Prügel einstecken, bevor man dem Mark mit gewisser Demut entgegen tritt ;D

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